Rechtliche Grundlagen zum Thema Hausaufgaben

(Quelle: Schulleiter-ABC Bayern)
§ 42 VSO
§ 49 VSO

Zweck der Hausaufgaben

  • Einüben der im Unterricht gewonnen Fähigkeiten und Fertigkeiten, vertiefen von Einsichten und Erfahrungen.
  • Anwenden fach- und sachgerechter Arbeitsweisen.
  • Nachfolgenden Unterricht durch Erkunden, Sammeln, beobachten, Erproben, Einlesen u.a. vorbereiten.
  • Gewöhnung an regelmäßige und gewissenhafte Pflichterfüllung.
  • Information der Lehrkraft über den Erfolg des Unterrichts bzw. den Kenntnisstand der SchülerInnen.

Erteilung der Hausaufgaben

  • Hausaufgaben sind ein notwendiger und verbindlicher Teil der schulischen Unterrichts- und Erziehungsarbeit.
  • Sie stehen nicht zur Disposition der einzelnen Lehrkraft sondern müssen erteilt werden.
  • Unzulässig ist der Einsatz als Mittel zur Weitung der Disziplin.
  • Hausaufgaben sind keine Leistungserhebung, eine Benotung ist unzulässig.

Art.56(4) BayEUG
§ 6 VSO

Pflichtverletzung

Die Erledigung von Hausaufgaben durch die Schülerinnen ist Pflicht. Schriftliche Mitteilung an die erziehungsberechtigten bzw. Anordnung einer Nacharbeit bei fortgesetzter Nichtbefolgung.

Art.76 BayEUG

 

Mitarbeit der Erziehungsberechtigten

Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, für pünktliche und gewissenhafte Erfüllung der schulischen Pflichten und der von der Schule gestellten Anforderungen besorgt zu sein, hinsichtlich der Hausaufgabe, also:
Beaufsichtigung und Kontrolle, aber nicht regelmäßige Hilfe.


Hinweis in Elternversammlungen und Elternsprechstunden auf Bedeutung des positiven Interesses an den Hausaufgaben: Notwendigkeit störungsfreier Arbeitsatmosphäre und richtige Wahl der Arbeitszeit

  • Angemessene Arbeitsmethoden
  • Vorzüge einer Hausaufgabenplanung über längere Zeiträume
  • Bedeutung von ausreichenden Spiel- und Entspannungspausen
  • Mithilfe in Form von Mitarbeit entspricht nicht dem Sinn von Hausaufgaben