Schülerin der Realschule Langenzenn gewinnt bayernweiten Kunstwettbewerb


Viele unserer Schülerinnen und Schüler im Kunstzweig zeichnen und malen mit großer Freude. Dass dies eine unserer Schülerinnen, Carina Riedl aus der Klasse 8d, besonders gut kann, zeigte sich nun, als sie den Kunstwettbewerb der Zeitschrift Schule & wir gewann. Diese wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst regelmäßig in allen bayerischen Schulen herausgegeben. Zum Thema „Schlösser, Burgen und Denkmäler aus ganz Bayern“ zeichnete sich die begabte Schülerin aus allen bayerischen Schulen und über 400 Einsendungen mit ihrem Kalenderentwurf auf den ersten Platz. Auf ihrem Blatt setzte sie unter anderem das berühmte Schloss Neuschwanstein, das in der Nähe von Hohenschwangau bei Füssen im südlichen Bayern steht, in Szene. Der Bau wurde ab 1869 für den bayerischen König Ludwig II. als idealisierte Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters errichtet. Der König lebte jedoch nur wenige Monate im Schloss, er starb noch vor der Fertigstellung der Anlage.

Weiterhin zeigt ihr Kalender das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg. Es wurde in der Zeit von 1605 bis 1614 vom Baumeister Georg Ridinger im Stil der Renaissance aus Rotsandstein gebaut. Heute ist der Freistaat Bayern Eigentümer. Das Schloss dominiert das Bild der Stadt Aschaffenburg und gilt als ihre größte Sehenswürdigkeit.

Ihr Gewinn? Als schönster Ferienkalender für das Schuljahr 2016/2017 wird ihr Exemplar in der aktuellen Ausgabe Nr.2/2016 Schule & wir in ganz Bayern veröffentlicht. Für alle, die nun neugierig geworden sind: unter www.km.bayern.de/ferienkalender findet ihr den Gewinnerkalender zum Download.

Liebe Carina, herzliche Glückwünsche von der Schulfamilie!

U. Götz


Das Weihnachtsturnier - Spannung bis zur letzten Sekunde

Am 22.12.2015 fand wieder das traditionelle Weihnachtsturnier statt. Auch in diesem Jahr organisierte die SMV mit Unterstützung der Fachschaft Sport dieses sportliche Event, bei dem die Jungen der 9. und 10. Klassen den Schulsieger im Fußball ermittelten. Parallel dazu kämpften erstmals auch die Mädchen der 10. Klassen im Hockey und Völkerball um den Sieg.

Dem gemeinsamen Aufwärmen …                                           … folgten heiß umkämpfte Spiele.


Im Finale des Fußballturniers fiel die Entscheidung erst im 7-Meter-Schießen, in dem sich die Klasse 10c gegen die Klasse 9b durchsetzte. Auch bei den Mädchen blieb es bis zum Schluss spannend, am Ende stand die Klasse 10b als Sieger fest. Herzlichen Glückwunsch!

Sieger im Fußballturnier – Klasse 10c                                                                    Wenig Arbeit gab’s für Elina und Lina
unsere Sanis aus der 10b

Neben dem Gewinnen war es an diesem Tag aber auch wichtig, einfach Spaß an der Bewegung zu haben, das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse zu spüren, sowie faire, verletzungsfreie Spiele auszutragen. Unter diesem Aspekt dürfen sich alle Teilnehmer als Sieger betrachten.

In diesem Sinne freuen wir uns schon auf das nächste Weihnachtsturnier!

K. Schmidt (FS Sport)
Fotos: K. Schmidt, K. Prowinski-Prell


Steinzeitlich unterwegs

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 6a am 22.12.2016 mit ihren Lehrkräften Frau Misoph und Herrn Brütting das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Dort erhielten die Schüler zunächst einen Einblick in das Leben der Steinzeitmenschen und erfuhren wie man z.B. Werkzeuge und Schmuck herstellte oder wie man ein Feuer mithilfe von Feuersteinen und Zunderschwamm entfachen konnte. Anschließend konnten die Schüler ihr theoretisch erworbenes Wissen praktisch in die Tat umsetzen. Ein Quiz im Museum rundete den gelungenen, informativen Vormittag ab.


M. Misoph


 

Vorleseaktion im Kindergarten

„Bücher lesen heißt - in fremde Welten einzutauchen“
Der Bundesweite Vorlesetag von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Er will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und Freude am Lesen wecken.


Auch die Realschule Langenzenn nahm an dieser Aktion

teil, denn ein Teil der Klasse 8b besuchte den Städtischen Kindergarten „Plapperkiste“, um dort den Kindern vorzulesen. Voller Begeisterung wurden Klassiker wie „Der Regenbogenfisch“ oder „Die Raupe Nimmersatt“ von unseren Schülern zum Besten gegeben, aber auch neuere Kinderbücher wie „Irgendwie anders“ fanden positiven Anklang bei den jungen Zuhörern.


Wie jedes Jahr war die gemeinsame Vorlesezeit viel zu schnell vorüber.
Wir fiebern deshalb dem nächsten Jahr bereits entgegen.

M. Misoph


Übergabe der Weihnachtsgeschenke der Polizei an Schulweghelfer und Buslotsen


Wie in jedem Jahr ließ es sich auch heuer die Polizeiinspektion Zirndorf nicht nehmen, unsere Schulweghelfer sowie die Buslotsen mit tollen Geschenken zu überraschen. So gab es für jede Schülerin/jeden Schüler einen USB-Stick sowie jeweils zwei Freikarten für ein  Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth gegen den MSV Duisburg. Die Zusammenarbeit mit Herrn Klaski und Herrn Dieret ist nun schon über Jahre hinweg sehr gewinnbringend, denn die Schülerinnen und Schüler lernen in den Kursen, die die beiden Beamten jedes Jahr für die Schulweghelfer/Buslotsen durchführen, nicht nur grundlegende Aspekte der Regeln des Straßenverkehrs, sondern auch viele Dinge, die später von Nutzen sein können. Zuverlässigkeit, Zusammenarbeit und Engagement sind Punkte, die von den beiden Polizisten vorgelebt und dadurch auch entsprechend weitervermittelt werden können. In diesem Sinne bedanken wir – die betreuenden Lehrkräfte, Frau Prowinsky-Prell und Herr Schmidhuber – uns auch im Namen der Schüler/Innen für die Geschenke und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Bernhard Schmidhuber
Bild: Kerstin Prowinsky-Prell


Spendenaktion für die Flüchtlinge

Wir, von der SMV, möchten uns bei allen Eltern und Schülern ganz herzlich für die zahlreichen Kleiderspenden bedanken.

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, ist aus dem ehemaligen Altenheim in Veitsbronn eine Unterkunft für Flüchtlinge entstanden. Nach unserem Aufruf um Hilfe für v. a. Winterkleidung konnten Eltern und Schüler am Freitag, den 06.11.2015, gut erhaltene Kleidung und Spielsachen für die Flüchtlinge in Veitsbronn im SMV-Zimmer der Realschule Langenzenn abgeben. Diese wurden von Frau Hornig, die dieses Projekt ins Leben gerufen hatte, durchgeschaut und sortiert.

Nach den Herbstferien holten zwei Mitarbeiter vom Gebrauchtwarenhof in Veitsbronn die Spenden ab. Leider war eine Übergabe der Spenden direkt an die Hilfsbedürftigen nicht möglich, da die Kleidung zunächst sortiert werden muss und erst dann je nach Bedarf an die Flüchtlingsunterkunft weitergeleitet wird. Für die Mithilfe wollen wir uns beim Gebrauchtwarenhof in Veitsbronn ebenfalls ganz herzlich bedanken.

Wir hoffen sehr, dass wir die Asylanten mit Ihrer Hilfe unterstützen konnten.

Vielen Dank.
Ihre SMV


Schulentscheid des Mittelfränkischen Vorlesewettbewerbs


Der bekannte römische Philosoph Cicero sagte einst:

"Ein Zimmer ohne Bücher ist
wie ein Mensch ohne Seele."

 

Unter diesem Motto beteiligte sich auch in diesem Jahr die Staatliche Realschule Langenzenn wieder am Vorlesewettbewerb der Mittelfränkischen Realschulen.

Dazu fand der Schulentscheid am 17.12.2015 in der Aula des Schulgebäudes statt. Die Jury – bestehend aus vier Lehrkräften – hatte es schwer, sich am Ende für einen Gewinner der sieben Vorleserinnen und Vorleser zu entscheiden, da die dargebotenen Leistungen durchwegs sehr gut waren.

Bewertet wurde das Vorlesen an sich, die Lesetechnik, die Vortragsgestaltung und die kurze Einführung, die den Zuhörern gegeben werden musste, damit sie die vorgetragene Textstelle in den Gesamtzusammenhang einordnen konnten. Am Ende des Wettbewerbes, den alle Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe verfolgen durften, konnten sich Matilde Mayr (7C) und Julia Werner (7B) als Schulsieger durchsetzen. Die Jury und die Schulfamilie gratulieren den Siegerinnen recht herzlich.

Bernhard  Schmidhuber



Backaktion für minderjährige Flüchtlinge:
40 Hände, 60 Eier, 8kg Mehl und unendlich viele Zuckerperlen…

… waren, neben weiteren typischen Backzutaten, am 2.12.2015 die Ausgangssituation für ein Projekt der Klasse 10c der staatlichen Realschule Langenzenn im Fach Sozialkunde.

Wie unter anderem aus der Presse bekannt war, befanden sich in St. Otto, Cadolzburg, mehrere minderjährige Flüchtlinge ohne Begleitung. Um diesen den Alltag ein wenig zu versüßen und erste Begegnungen unserer Jugendlichen mit Flüchtlingen zu ermöglichen, wollten wir eine gemeinsame Weihnachtsbackaktion mit Plätzchen und syrischen Spezialitäten starten. Leider war dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

So übernahmen wir, die  Klasse 10c unter der Anleitung von Frau Rauch, die Schulküche und backten Kokosmakronen, Knusperkekse, Butterzeug und sogar vegane Vanillekipferl. Am kommenden Tag wurden die Plätzchen an die Schulfamilie verkauft um den Erlös anschließend Herrn Hermany (St. Otto, Cadolzburg) für seine Arbeit mit den minderjährigen Flüchtlingen Syriens und Eritreas zu übergeben. Eine seiner ersten Anschaffungen werden wohl mindestens zehn Packungen „UNO“ sein, denn diese Leidenschaft verbindet alle Nationen, so Dekan Hermany.
Die Aktion war ein echter Gewinn und sollte unbedingt wiederholt werden! Neben dem Erlös von rund 200,00€ konnte die Klassengemeinschaft bei Musik und Leckereien, mit viel Spaß und Gelächter gestärkt werden.

Meinen herzlichen Dank möchte ich an dieser Stelle nochmals der Klasse 10c und Frau Rauch für das Engagement und die Unterstützung bei der Aktion aussprechen. Weiterhin müssen und möchten wir uns beim Förderverein der Mittel- und Realschule Langenzenn für den finanziellen Zuschuss bei der Beschaffung der Backwaren bedanken.

Kerstin Prowinsky-Prell
(Klassenleitung 10c)

 


Präventionsunterricht Rechtsradikalismus

Auch in diesem Schuljahr fand ab 23. November für unsere 9. Klassen der von der Polizeidirektion Nürnberg durchgeführte Präventionsunterricht zum Thema Rechtsradikalismus statt.

In jeweils drei Unterrichtsstunden erfuhren die Schüler dabei zum Beispiel

  • welche rechtsradikalen Gruppen zur Zeit in Bayern und Franken besonders aktiv sind
  • welche Methoden diese Gruppen benutzen, um neue Mitglieder zu werben
  • an welchen Zeichen man rechtsradikale Gruppen erkennen kann und welche dieser Zeichen verboten sind.

Herr Kriminaloberkommissar Stefan Malek nahm außerdem Bezug zum aktuellen Thema „Flüchtlingskrise“, indem er anhand von Fakten das Vorurteil entkräftigte, durch die Anwesenheit der Flüchtlinge würde die Kriminalitätsrate steigen. Außerdem erklärte er, wie fremdenfeindliche Gruppen die zur Zeit bestehende Verunsicherung nutzen, um ihre Ziele zu verfolgen.

Herr Malek war einmal mehr begeistert vom Interesse und der Beteiligung unserer Schüler und wird den Präventationsunterricht auch im nächsten Schuljahr wieder durchführen.

Jörg Weigel

 


Bundesweiter Vorlesetag am 20.11.2015 - Märchenstunde in der Schule

Vorlesetag
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Schwank, Märchen – literarische Textsorten“ führte die Klasse 5B im Deutschunterricht vier Unterrichtsstunden unter dem Motto „Wir lesen unser Lieblingsmärchen vor“ durch. Diese Unterrichtseinheit war eingebettet rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 20.11.2015. Bei Kerzenlicht und am Lehrerpult sitzend konnten die Kinder ihr eigenes Vorlesen üben und ihren Klassenkameradinnen und Kameraden durch das Vortragen ihrer Texte eine Freude bereiten. Dieser etwas andere Deutschunterricht machte den Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß und hatte, neben den positiven Übeeffekten, auch die soziale Komponente des Lesens in der und für die Gemeinschaft.

 

Bernhard Schmidhuber

 


 


Geschichtsexkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Am 19.11.2015 besuchten die 10.Klassen unserer Schule im Rahmen des Geschichtsunterrichtes die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Das Konzentrationslager Dachau entstand bereits am 22.März 1933 als eines der ersten Konzentrationslager überhaupt, um hauptsächlich politische Gegner wie Kommunisten oder Sozialdemokraten in sogenannte „Schutzhaft“ zu nehmen. Zunächst wurden die Gebäude einer leerstehenden Munitionsfabrik benutzt, um die Häftlinge unterzubringen, bevor später durch diese ein komplett neues Lager errichtet werden musste. Hunger und harte Arbeit bestimmten das Leben der Häftlinge, wobei es aber große Unterschiede gab, für welche Art von Arbeit die Menschen eingeteilt wurden. Ausschlaggebend hierfür waren Aspekte der sogenannten „Rassenlehre“ des Nationalsozialismus. So hatten Gefangene aus slawischen Ländern, Juden sowie Sinti und Roma die schwersten Arbeiten auszuführen. Die Ungleichbehandlung sollte auch den Zusammenhalt und die Solidarität unter den Häftlingen verhindern. Gefürchtet waren die von den SS-Aufsehern verhängten Strafen wie Strafappelle oder auch körperliche Misshandlungen. In den letzten Monaten vor Kriegsende war das Lager auch aufgrund der Evakuierung anderer Konzentrationslager extrem überfüllt. So breiteten sich Seuchen wie Typhus rasend schnell aus, was zu einer sehr hohen Sterblichkeitsrate führte. Als die US-Soldaten das Lager Dachau am 29.April 1945 befreiten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Heute erinnern mehrere Denkmale auf dem Gelände der Gedenkstätte an das Leid der Lagerinsassen.

Nach einem einführenden Film erhielten alle Klassen Führungen über das Lagergelände, welche von Lehrkräften eines Dachauer Gymnasiums durchgeführt wurden. Im Anschluss hatten die Schüler Gelegenheit, sich die sehr gute Dauerausstellung der Gedenkstätte anzuschauen, welche viele der Aspekte weiter vertiefte.


Jörg Weigel